Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

1.1 ED SUPERVISION e.U. – Inhaberin: Eveline Agnes Deutschmann (im Folgenden auch als „Auftragnehmerin“ bezeichnet) erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich auf Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber, selbst wenn im Einzelfall nicht ausdrücklich auf sie verwiesen wird. Die Bestimmungen dieser AGB sind auf alle Leistungen der Auftragnehmerin anwendbar, einschließlich, aber nicht beschränkt auf psychosoziale Beratung, Coaching, Trainings, Workshops, Seminare und ähnliche Angebote, sowohl in Präsenz als auch online.

1.2 Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichungen von diesen Bestimmungen sowie ergänzende Vereinbarungen sind nur wirksam, wenn sie von der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt werden. Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist ausschließlich Deutsch. Übersetzungen in andere Sprachen dienen lediglich der Information. Im Falle von Differenzen zwischen der deutschen und einer übersetzten Fassung hat der deutsche Text Vorrang.

1.3 Die Angebote der Auftragnehmerin sind unverbindlich und freibleibend.

1.4 Verträge kommen durch die Annahme eines Angebots seitens des Auftraggebers zustande, sei es telefonisch, schriftlich, per E-Mail, in Textform oder in einer Facebook-Gruppe.

2. Anwendbares Recht und Verbraucherschutz

2.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts. Dies gilt insbesondere, wenn der Auftraggeber Unternehmer ist, seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat oder wenn der Auftraggeber seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem Nicht-EU-Staat hat.

2.2 Für den Fall, dass der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union hat, bleibt ebenfalls die Anwendbarkeit des österreichischen Rechts unberührt, jedoch unter Berücksichtigung der zwingenden Bestimmungen des Staates des Wohnsitzes des Auftraggebers.

2.3 Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2.4 Die jeweils gültige Fassung der AGB zum Zeitpunkt der Buchung ist maßgeblich.

2.5 Der Preis, der bei der Buchung angegeben wird, ist verbindlich.

2.6 Rabattaktionen und Sonderangebote sind zeitlich oder mengenmäßig begrenzt und es besteht kein Anspruch auf deren Inanspruchnahme.

3. Leistungsumfang und Vertragserfüllung

3.1 Der Umfang der von der Auftragnehmerin zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung oder einer etwaigen Auftragsbestätigung. Änderungen des Leistungsumfangs nach Vertragsabschluss sind nur nach schriftlicher Bestätigung durch die Auftragnehmerin wirksam. Die Auftragnehmerin ist bei der Erfüllung ihrer Leistungen in der Wahl der Mittel frei.

3.2 Alle Unterlagen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bereitgestellt werden, unterliegen dem Urheberrecht und sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch den Auftraggeber bestimmt. Jegliche Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung der Auftragnehmerin unzulässig und stellt eine Urheberrechtsverletzung dar.

3.3 Vor Beginn der ersten Sitzung wird der Auftraggeber gemeinsam mit der Auftragnehmerin klären, welche Form der Beratung oder des Coachings gewählt wird. Im Rahmen dieser Auswahl ist eine Haftungserklärung auszufüllen und zu unterschreiben.

3.4 Die angebotenen Leistungen umfassen, aber sind nicht beschränkt auf:

  • Supervision
  • Systemische Aufstellungen
  • Coaching 1:1 oder in Gruppen
  • Business-Coaching
  • Workshops, Seminare, Retreats

Alle diese Leistungen werden im Folgenden als „Programme“ bezeichnet.

3.5 Die auf der Website der Auftragnehmerin dargestellten Angebote sind unverbindlich und stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar.

4. Termine und Stornierungen

4.1 Bei Buchungen für psychosoziale Beratung oder Coaching ist eine kostenfreie Stornierung oder Verschiebung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Erfolgt die Stornierung innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin, wird der vollständige Preis des vereinbarten Termins in Rechnung gestellt.

4.2 Für Workshops, Seminare und Trainings gelten folgende Stornobedingungen:

  • Bis vier Wochen vor dem Termin wird 50 % des Honorars in Rechnung gestellt.
  • Bei einer Stornierung innerhalb von zwei Wochen vor dem Termin werden 100 % des Honorars berechnet. Im Falle der Nennung eines Ersatzteilnehmers entfällt die Stornogebühr.


5. Preise, Zahlungsbedingungen und Fälligkeit

5.1 Die angegebenen Preise verstehen sich brutto für Verbraucher und netto für Unternehmer. Bei Unternehmern aus einem anderen Land kann das Reverse-Charge-Verfahren zur Anwendung kommen.

5.2 Rechnungen werden in der Regel per E-Mail als PDF-Dokument versandt. Der Rechnungsbetrag ist mit Zugang der Rechnung sofort fällig und muss binnen sieben Tagen beglichen werden.

5.3 Der Zugang zu den jeweiligen Leistungen wird erst nach vollständigem Zahlungseingang gewährt. Sobald die Zahlung auf dem Konto der Auftragnehmerin eingegangen ist, besteht ein Anspruch auf die vereinbarte Gegenleistung.

5.4 Bei Online-Programmen oder im Mitgliederbereich erfolgt der Zugang erst nach Zahlungseingang. In der Regel werden die Zugangsdaten kurzfristig per E-Mail übermittelt.

5.5 Es wird auch die Möglichkeit der Ratenzahlung angeboten. In diesem Fall erhöht sich der Gesamtbetrag im Vergleich zur vollständigen Zahlung. Die genauen Bedingungen für die Ratenzahlung werden dem Auftraggeber vorab mitgeteilt. Eine vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit möglich.

5.6 Bei verspäteten Zahlungen fallen Mahngebühren sowie Zinsen in gesetzlicher Höhe an. Bei weiterer Zahlungsverzögerung wird die Forderung an ein Inkassobüro oder einen Anwalt übergeben, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

6. Vertragsabschluss und Laufzeit

6.1 Verträge kommen zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot der Auftragnehmerin annimmt, sei es durch Überweisung des vereinbarten Betrags oder durch Bestätigung der Teilnahme im Erstgespräch oder in einer schriftlichen Vereinbarung.

6.2 Die Laufzeit eines Vertrages richtet sich nach dem jeweiligen Programm. Der Vertrag endet in der Regel mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistung.

6.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Eine Kündigung kann insbesondere erfolgen, wenn der Auftraggeber wiederholt in Zahlungsverzug gerät oder gegen die AGB verstößt.

7. Leistungsumfang und nicht genutzte Leistungen

7.1 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Beschreibung des jeweiligen Programms.
7.2 Alle Programme sind personenbezogen und nicht übertragbar.
7.3 Sollten Leistungen, die im Rahmen des Programms angeboten werden, nicht in Anspruch genommen werden, entfällt der Anspruch auf Erstattung.

8. Widerrufsrecht

8.1 Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht zu. Die Frist beginnt mit dem Abschluss des Vertrages, wenn der Vertrag durch die Bestätigung der Buchung durch die Auftragnehmerin zustande kommt.
8.2 Wird die Leistung innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist erbracht, verliert der Verbraucher sein Widerrufsrecht, sofern ausdrücklich zugestimmt wurde, dass die Leistung innerhalb der Frist begonnen wird.

9. Haftungsbegrenzung

9.1 Die Haftung der Auftragnehmerin ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
9.2 Die Auftragnehmerin haftet nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, die nicht den Vertragszweck gefährden.

10. Höhere Gewalt

10.1 Im Falle höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien, Kriege) wird die Erfüllung der vertraglichen Leistungen ausgesetzt. Bereits geleistete Zahlungen bleiben bestehen, bis die Leistung fortgesetzt werden kann.

11. Schlussbestimmungen

11.1 Änderungen der AGB können bei sachlichem Grund vorgenommen werden. Der Auftraggeber wird über solche Änderungen informiert und hat nach der Benachrichtigung 14 Tage Zeit, den Änderungen zu widersprechen. Nach Ablauf dieser Frist gelten die neuen AGB als akzeptiert.

11.2 Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Wiener Neustadt, sofern der Auftraggeber seinen Sitz in Österreich hat.